Hochbeetgestaltung: Diese Pflanzen sollten Sie unbedingt vermeiden
Nicht alle Pflanzen sind für Hochbeete geeignet. Entdecken Sie, welche Arten Sie besser draußen lassen sollten.
Warum einige Pflanzen im Hochbeet problematisch sind
Hochbeete bieten eine ideale Lösung für den Anbau von Gemüse und Kräutern, jedoch ist es wichtig, die richtigen Pflanzen auszuwählen. Einige Gewächse können sich unkontrolliert ausbreiten, viel Platz beanspruchen oder sogar andere Pflanzen im Wachstum behindern. Hier sind die Pflanzen, die Sie besser im Garten oder in Töpfen kultivieren sollten.
1. Wuchernden Kräuter wie Minze
Minze ist bekannt für ihre aggressive Ausbreitung. Sie kann rasch das gesamte Hochbeet überwuchern und den benötigten Raum für andere Pflanzen einschränken. Auch andere Kräuter wie Zitronenmelisse, Ysop und Estragon neigen dazu, sich unkontrolliert auszubreiten. Ein guter Tipp ist, diese Pflanzen in Töpfen zu halten, die Sie dann bei Bedarf ins Hochbeet stellen können.
2. Platzfresser wie Kürbisse
Ein Hochbeet hat begrenzten Raum, und Pflanzen, die viel Platz benötigen, sind daher nicht ideal. Beispiele hierfür sind Kürbis, Zucchini, Mais und große Kohlsorten wie Wirsing. Diese Pflanzen wachsen groß und benötigen lange Zeit bis zur Ernte, was den Platzverbrauch im Hochbeet nicht rechtfertigt. Besser ist es, sie in einem herkömmlichen Gartenbeet zu pflanzen.
3. Mehrjährige Pflanzen, die die Planung erschweren
Hochbeete sind oft für einen jährlichen Wechsel konzipiert. Mehrjährige Pflanzen wie Rhabarber, Topinambur, Meerrettich und Spargel können diese Flexibilität einschränken, da sie mehrere Jahre am selben Platz verbleiben. Wenn Sie jedoch gerne Jahr für Jahr von denselben Pflanzen ernten möchten, können diese Arten eine gute Wahl sein.
4. Einzelgänger: Schlechte Nachbarn im Beet
Einige Pflanzen, wie das Maggikraut oder Wermut, geben chemische Stoffe ab, die das Wachstum anderer Pflanzen behindern. Zudem wird Wermut sehr groß und kann die Nachbarn im Beet verdrängen, was zu einer suboptimalen Pflanzengemeinschaft führt.
5. Schlechte Kombinationen: Pflanzen, die sich nicht vertragen
Im engen Raum eines Hochbeets sind schlechte Nachbarschaften besonders problematisch. Einige Kombinationen, wie Fenchel und Koriander, konkurrieren um Nährstoffe und Platz. Sie gedeihen besser, wenn sie weit genug voneinander entfernt sind oder alleine wachsen.
6. Falsche Pflanzen im falschen Jahr
Der Nährstoffgehalt des Bodens in einem Hochbeet variiert je nach Jahr. Im ersten Jahr sollten Sie Starkzehrer pflanzen, die viele Nährstoffe benötigen. In den folgenden Jahren, wenn die Nährstoffe erschöpft sind, sind Schwachzehrer wie Erbsen, Salat oder Spinat geeigneter.
Die richtige Auswahl der Pflanzen ist entscheidend für den Erfolg Ihres Hochbeets. Berücksichtigen Sie die oben genannten Punkte und gestalten Sie Ihr Hochbeet optimal.
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